FAQ

Wann habe ich Anspruch auf BAföG?

Ein Anspruch setzt immer die Immatrikulation an der Hochschule (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Hochschule Mainz,  Katholische Hochschule Mainz, Deutsche Universität Speyer oder Cusanus Hochschule) voraus. Außerdem müssen die persönlichen Voraussetzungen (Staatsangehörigkeit, Alter) vorliegen.

Ausbildungsförderung erhalten neben Deutschen unter bestimmten Voraussetzungen auch Ausländer/innen. Wer rechtlich eine Bleibeperspektive in Deutschland hat und bereits gesellschaftlich integriert ist, könnte zum Kreis der Förderungsberechtigten gehören. Dies sind unter anderem Personen mit einem Daueraufenthaltsrecht nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU, einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG oder einer Niederlassungserlaubnis.

 

Wo stelle ich den Antrag?

Der BAföG-Antrag ist beim Amt für Ausbilderungsförderung (AfA) der JGU, (Besucheradresse: Rhabanusstraße 3 in 55118 Mainz, 4. OG) zu stellen, es kann auch der Briefkasten vor dem Turm oder an der Poststelle der JGU benutzt werden.

Die Antragsformulare erhalten Sie bei uns oder im Internet unter www.bafög.de.

Für die Zusendung der Unterlagen auf dem Postweg verwenden Sie bitte ausschließlich unsere Postanschrift (JGU Mainz - Amt für Ausbildungsförderung - 55099 Mainz).

 

Wer ist mein Ansprechpartner?

Für allgemeine Fragen zum BAföG wenden Sie sich an unser Servicecenter im 4. OG, Raum 121, Bonifaziusturm A.

Für weitergehende Fragen zu Ihrem Antrag steht Ihnen Ihr Sachbearbeiter für ein individuelles Beratungsgespräch zur Verfügung. Die Sprechzeiten können Sie den Aushängen oder der Rubrik "Kontakt" entnehmen.

 

Was ist bei der Antragstellung zu beachten?

Bei der erstmaligen Antragstellung ist ein sog. Erstantrag zu stellen, für die nachfolgenden Zeiträume ein Wiederholungs- bzw. Folgeantrag.

Bei der ersten Antragstellung für BAföG ist neben dem Formblatt 1 zusätzlich die Anlage 1 zum Formblatt 1 (schulischer und beruflicher Werdegang) auszufüllen. Darüber hinaus sind insbesondere Formblatt 3 und die Immatrikulationsbescheinigung nach § 9 BAföG (oder Formblatt 2) erforderlich, sowie alle in den Formblättern mit einem "B" gekennzeichneten Nachweise. Der Antrag kann auch formlos gestellt werden. Eine abschließende Bearbeitung ist jedoch erst möglich, wenn alle geforderten Nachweise vorliegen.

Der Förderungsanspruch beginnt ab dem Monat der Antragstellung; frühestens mit Studienbeginn.

Wichtig ist, den Antrag rechtzeitig - am besten drei Monate vorher - zu stellen.

Eine Checkliste für den Erstantrag bzw. für den Folgeantrag finden Sie unter der Rubrik "Formblätter".

Grundsätzlich sollten Sie aus eigenem Interesse alle Nachweise/Unterlagen in Kopie vorlegen, es sei denn, es ist ausdrücklich die Vorlage des Originals verlangt.

 

Welche Ausbildung ist förderungsfähig?

Das Erststudium ist grundsätzlich förderungsfähig. Auch der zweite Bildungsweg und eine sich daran anschließende Ausbildung werden meistens gefördert. Ein Master-Studiengang ist förderungsfähig, wenn ein Bachelorabschluss vorliegt. Im Falle einer vorläufigen Zulassung zum Masterstudium erfolgt eine Förderung für höchstens 12 Monate unter dem Vorbehalt der Rückforderung. Erfolgt i. d. Zeit keine Zulassung zum Masterstudium kann in begründeten Ausnahmefällen von einer Rückforderung abgesehen werden.   mehr »

 

Was ist, wenn ich das Studienfach wechsele?

Bei einem erstmaligen Fachrichtungswechsel bis Ende des 2. Fachsemesters wird das neue Studium innerhalb der Regelstudienzeit weiter gefördert. In allen anderen Fällen ist Voraussetzung, dass der Wechsel aus einem wichtigen Grund und bis zum Ende des dritten Fachsemesters erfolgt.

Ab dem 4. Fachsemester wird ein anderes Studium nur gefördert, wenn der Wechsel aus unabweisbarem Grund notwendig war.  mehr »

Kein Fachrichtungswechsel liegt vor, wenn es sich um eine sog. Schwerpunktverlagerung handelt. Eine Schwerpunktverlagerung ist dann anzunehmen, wenn der Fachwechsel zu keiner zeitlichen Verzögerung des Studiums führt.

Ein Wechsel des Studienfachs (dies gilt auch bei einem Mehrfächerstudium für ein einzelnes  Studienfach) kann weitreichende Folgen haben, auch den Verlust der Förderung, daher sollten Sie sich vorab beraten lassen.

 

Besteht die Möglichkeit, über die Altersgrenze hinaus gefördert zu werden?

Auszubildende können grundsätzlich nur gefördert werden, wenn sie die Ausbildung, für die sie Förderung beantragen möchten, vor Vollendung des 30. Lebensjahres beginnen - bei Masterstudiengängen vor Vollendung des 35. Lebensjahres.

In folgenden Fällen kann Ausbildungsförderung auch bei der Überschreitung der jeweiligen Altersgrenzen geleistet werden, wenn die entsprechenden Nachweise vorliegen:

  • bei Absolventen des zweiten Bildungsweges,
  • bei Auszubildenden, die ohne Hochschulzugangsberechtigung aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eingeschrieben wurden,
  • bei Auszubildenden in einer weiteren Ausbildung, die für den angestrebten Beruf rechtlich erforderlich ist,
  • bei Auszubildenden in einer Zusatzausbildung, zu der der Zugang durch die vorherige Ausbildung eröffnet wurde,
  • bei Auszubildenden, die aus familiären Gründen an der früheren Aufnahme der Ausbildung gehindert waren,
  • bei Auszubildenden, die aufgrund einer einschneidenden Änderung der persönlichen Verhältnisse bedürftig wurden.

Die Ausbildung muss unverzüglich aufgenommen werden. Es erfolgt somit dann immer eine eltern-unabhängige Förderung.

Bei Auszubildenden, die bei Erreichen des 30. bzw. 35. Lebensjahres eigene Kinder unter 10 Jahren ohne Unterbrechung erziehen und dabei nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeiten, verschiebt sich die Altersgrenze bis zum 10. Geburtstag des Kindes.              mehr »

 

Wie hoch ist das BAföG?

Ab dem 01.08.2016 beträgt der Grundbedarf 399 €; die Wohnpauschale für Studierende, die bei den Eltern wohnen, 52 € und für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, 250 €. Studierende, die nicht familienversichert sind,  können zudem einen Zuschlag für die Kranken- und Pflegeversicherung enthalten (71 € bzw. 15 €).

Studierende mit Kind erhalten auf Antrag als Zuschuss zusätzlich einen monatlichen Kinder-betreuungszuschlag von 130 € für jedes Kind unter zehn Jahren.

 

Wie oft muss ich einen Antrag stellen?

Der Bescheid ergeht in der Regel für einen Zeitraum von zwei Fachsemestern/zwölf Monaten. Anschließend muss ein Wiederholungsantrag gestellt werden, der drei Monate vor Ende des Bewilligungszeitraumes eingereicht werden sollte. Hierfür sind erneut alle bisher eingereichten Unterlagen in aktueller Ausfertigung erforderlich (es kann auf Nachweise/Dokumente verzichtet werden, die bereits vorliegen und unverändert sind (z.B. schulischer und beruflicher Werdegang, (Zeugnis-)Urkunden, Mietvertrag, etc.).

 

Wie lange wird BAföG insgesamt gewährt?

Ausbildungsförderung wird für die Dauer der Ausbildung geleistet - auch für die vorlesungsfreie Zeit. Dabei richtet sich die maximale Dauer der Förderung nach der Regelstudienzeit des jeweiligen Studiengangs, die in der Studien- bzw. Prüfungsordnung festgesetzt ist.

Zu beachten ist, dass die Förderungshöchstdauer unabhängig davon besteht, ob man tatsächlich während der ganzen Zeit eine Förderung erhalten hat. Wer also ein oder mehrere Semester ohne Förderung studiert, wird anschließend nicht länger gefördert.

Die Hochschulausbildung und damit die Förderungsmöglichkeit enden mit der Bekanntgabe des Gesamtergebnisses des Ausbildungsabschnitts, spätestens aber zwei Monate nach dem der letzte Prüfungsteil abgelegt wurde (z. B. letzter Prüfungsteil im Juli, Förderungsende dann mit Ablauf September).

Ausnahmsweise kann eine Förderung auch über die Förderungshöchstdauer hinaus gewährt werden, wenn sich das Studium z.B. wegen Krankheit, Tätigkeit in einem Hochschulgremium, Pflege und Erziehung eines Kindes bis zum Alter von 10 Jahren, erstmaligem Nichtbestehen der Prüfung oder einer Behinderung verlängert.

Die Überschreitung der Förderungshöchstdauer muss gesondert unter Angabe der Gründe und Nachweise beantragt werden. In diesem Fall ist neben einem Wiederholungsantrag auch eine Erklärung "Überschreitung der Förderungshöchstdauer" (bitte ausdrucken und vollständig ausfüllen) einzureichen.

Liegen die Voraussetzungen für eine Überschreitung der Förderungshöchstdauer nicht vor, besteht die Möglichkeit der sog. Hilfe zum Studienabschluss. Diese kann als Volldarlehen für maximal 12 Monate gewährt werden.

Hinweis: Die Mitteilung der Exmatrikulation ausschließlich an das zuständige Studierendensekretariat reicht nicht aus. Die Information wird nicht an das AfA weitergeleitet. Gleiches gilt für das letzte Prüfungsergebnis. Auch das Prüfungsamt gibt diese Information nicht an das AfA weiter. Die entsprechende Informationspflicht trifft hier immer den Auszubildenden. Eine E-Mail an bafoeg@uni-mainz.de mit Angabe der Amts- und Förderungsnummer und der entsprechenden Mitteilung ist ausreichend.

 

Wann muss ich Studienleistungen dem BAföG-Amt nachweisen?

Ab dem 5. Fachsemester wird nur (außer es liegen anerkannte Verzögerungsgründe vor) nach Vorlage der Leistungsbescheinigung (Formblatt 5) gefördert. Damit weisen Sie dem BAföG-Amt einmalig nach, dass Sie die bis Ende des 4. Fachsemesters entsprechenden Studienfortschritte nach den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemacht haben. Die Leistungsbescheinigung muss innerhalb der ersten vier Monate des 5. Fachsemesters vorgelegt werden.

Wir empfehlen Ihnen, sich schon zu Beginn des 4. Fachsemesters den erforderlichen Leistungsstand nach Ende des 3. Fachsemester bescheinigen zu lassen und innerhalb der ersten vier Monate des 4. Fachsemesters vorzulegen.                               mehr »

 

Welches Einkommen ist für die Berechnung maßgeblich?

Für die Ermittlung der tatsächlichen BAföG-Leistung ist das Einkommen des Auszubildenden während des Förderungszeitraums maßgeblich. Hierzu muss bei der Antragstellung eine Prognose über das voraussichtliche Einkommen im Bewilligungszeitraum im Formblatt 1 angegeben werden (Hinweis: es sind immer Belege über das Einkommen einzureichen, eine (Gesamt-) Bescheinigung des Arbeitgebers über die Einkommenshöhe ist ausreichend).

Bei Einkommen aus einem Nebenjob wird ab dem 01.08.2016  ein Freibetrag von 290 € gewährt. Zusammen mit der Werbungskosten- und Sozialpauschale ändert sich die Höhe der BAföG-Förderung nicht, wenn das eigene Einkommen des Auszubildenden umgerechnet auf den Monat 451,35 Euro nicht übersteigt. Damit wird ein 450-Euro-Job möglich, ohne dass die BAföG-Förderung beeinträchtigt wird.   mehr »

Daneben sind auch das Einkommen des Ehegatten/eingetragenen Lebenspartners sowie der Eltern zu berücksichtigen. Hier sind die Einkommensverhältnisse des vorletzten Kalenderjahres maßgebend (d. h. bei Antragstellung in 2016 sind die Einkommenssteuerbescheide von 2014 vorzulegen). Zu beachten ist, dass nach dem BAföG nur die Summe der positiven Einkünfte im Sinne des § 2 Abs. 1 und 2 EStG berücksichtigt werden (es findet keine Verrechnung mit negativen Einkünften statt).   mehr »

 

Welches Vermögen wird beim BAföG angerechnet?

Nur das Vermögen (Sparguthaben, Forderungen, Immobilien, Wert des PKW, usw.) des Studierenden, das im Zeitpunkt der Antragstellung ab dem 01.08.2016 über den Freibetrag von zurzeit 7.500 € hinausgeht, wird bei der BAföG-Berechnung angerechnet.

Es muss auf korrekte Angaben im Formblatt 1 geachtet werden, da bei Falschangaben in jedem Fall mit einer Anzeige wegen Betruges zu rechnen ist. Siehe hierzu auch "Informationsschreiben zur nachträglichen Vermögensüberprüfung".

 

Wann werde ich elternunabhängig gefördert?

Nach § 11 Abs. 2a BAföG bleibt das Einkommen der Eltern außer Betracht, wenn ihr Aufenthaltsort nicht bekannt ist oder sie rechtlich oder tatsächlich gehindert sind, im Inland Unterhalt zu leisten. Unbekannt ist der Aufenthaltsort der Eltern oder eines Elternteils dann, wenn der betreffende Auszubildende und das Amt für Ausbildungsförderung ihn nicht kennen und auch trotz gehöriger Anstrengung nicht in der Lage sind, ihn zu ermitteln.

Die zweite Alternative dieser Bestimmung meint nur Fälle, in denen sich Eltern - seien es Auslandsdeutsche oder Ausländer - im Ausland aufhalten und aus zwingenden rechtlichen Gründen Zahlungen nicht erbringen können oder sich durch Unterhaltszahlungen an die Auszubildenden aus ihrem Heimatland dort der Gefahr von Verfolgungsmaßnahmen aussetzen könnten.

Nach § 11 Abs. 3 BAföG bleibt Einkommen der Eltern dann außer Betracht, wenn der Studierende bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr vollendet hat, bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Vollendung des 18. Lebensjahres fünf Jahre erwerbstätig oder bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Abschluss einer vorhergehenden, zumindest dreijährigen berufsqualifizierenden Ausbildung drei Jahre oder im Fall einer kürzeren Ausbildung entsprechend länger erwerbstätig war. In den Jahren der Erwerbstätigkeit muss der Studierende in der Lage gewesen sein, sich hieraus selbst zu unterhalten.   mehr »

 

Kann ein Masterstudiengang gefördert werden?

Für einen Masterstudiengang wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn Bachelorabschluss vorliegt. Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Bachelor- und Masterstudiengang ist für eine BAföG-Förderung nicht erforderlich. Ist der Auszubildende zwischen dem Bachelor- und dem Masterstudiengang mindestens drei Jahre erwerbstätig, so erfolgt die Förderung ohne Berücksichtigung des Einkommens der Eltern. Die Altersgrenze für die Förderung von Masterstudiengängen liegt bei 35 Jahren.

ACHTUNG:

Für einen Fachrichtungswechsel während eines Masterstudienganges muss ein unabweisbarer Grund vorliegen, damit eine andere Ausbildung gefördert werden kann.

 

Gibt es für die Zeit zwischen dem Bachelor- und dem Masterstudiengang Förderung?

Bachelor- und Masterstudiengang sind jeweils zwei eigene Ausbildungsabschnitte.

Die Bachelorausbildung und damit die Förderungsmöglichkeit enden mit der Bekanntgabe des Gesamtergebnisses der Bachelorprüfung, spätestens aber zwei Monate nach dem der letzte Prüfungsteil abgelegt wurde (z. B. letzter Prüfungsteil im Juli, Förderungsende dann mit Ablauf September).

Liegt zwischen dem Ende eines Ausbildungsabschnitts (hier: Bekanntgabe der Bachelorprüfung) und dem Beginn eines anderen (hier: Monat, in dem die Lehrveranstaltungen des Masterstudienganges beginnen) nur ein Monat, so gilt die Ausbildung als bereits zu Beginn dieses Monats aufgenommen. Der Kalendermonat ist in den ersten Bewilligungszeitraum des späteren Ausbildungsabschnitts einzubeziehen, vorausgesetzt, dass in dem Zwischenmonat bereits ein BAföG-Antrag (hier: für den Masterstudiengang) gestellt war.

 

Was ist, wenn das Bachelorstudium noch nicht abgeschlossen ist, ich aber unter Vorbehalt in den Masterstudiengang eingeschrieben bin?

Ist der Bachelorstudiengang noch nicht abgeschlossen, kann, sofern die Zulassung zum Masterstudium unter Vorbehalt erfolgt, der Masterstudiengang bis zur endgültigen Zulassung längstens für 12 Monate unter dem Vorbehalt der Rückforderung gefördert werden. Wird die Bachelorprüfung während einer unter Vorbehalt stehenden Einschreibung für den Masterstudiengang bestanden, entfällt der Vorbehalt.

Wird der Bachelorstudiengang wider Erwarten nicht abgeschlossen und erfolgt deshalb keine endgültige Zulassung für den Masterstudiengang, ist die geleistete Ausbildungsförderung zurück zu zahlen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann von einer Rückzahlung abgesehen werden, wenn die Gründe für die Nichtzulassung z.B. auf Krankheit, Tätigkeit in einem Hochschulgremium, Pflege und Erziehung eines Kindes bis zum Alter von 10 Jahren, erstmaligem Nichtbestehen der Prüfung oder einer Behinderung zurückzuführen sind. In diesem Fall sind Angabe der Gründe und Nachweise dem Amt für Ausbildungsförderung mitzuteilen. Eine Rückzahlungspflicht entfällt auch dann, wenn zum Zeitpunkt der vorläufigen Immatrikulation in den Masterstudiengang die Förderungshöchstdauer des Bachelorstudiengangs noch nicht erreicht wurde.

Die Zeiten der unter Vorbehalt stehenden Einschreibung für den Masterstudiengang sind auf die Förderungshöchstdauer des Masterstudienganges anzurechnen.

 

Habe ich einen BAföG-Anspruch während eines Urlaubssemesters?

Nein.

 

Was ist mit BAföG bei einem Auslandsstudium?

Für Förderungen im Ausland sind die Auslandsämter zuständig, Informationen hierzu können unter www.bafög.de eingeholt werden.

 

Erhalte ich zusätzliche Unterstützung bei einem Studium mit Kind?

Für Auszubildende, die mit mindestens einem eigenen Kind in einem Haushalt leben, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhöht sich der Förderungsbedarf um monatlich 130 € für jedes Kind. Der Zuschlag wird nur einem Elternteil gewährt.  Sind beide Elternteile förderungsfähig und leben in einem gemeinsamen Haushalt, bestimmen sie untereinander den Berechtigten.

Um den Zuschlag zu beantragen, müssen Sie gesondert das Zusatzblatt für den Kinderbetreuungszuschlag (Anlage 2 zu Formblatt 1) ausgefüllt mit Kopie der Geburtsurkunde/n einreichen.                  mehr »

 

Wie erhalte ich eine Bescheinigung darüber, dass ich keinen Anspruch auf BAföG habe?

Studierende, die aus der Sicht des Gesetzgebers dem Grunde nach nicht (mehr) förderungsfähig sind, haben die Möglichkeit andere Sozialleistungen bei der Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung zu beantragen (z. B. Wohngeld). Zur Beantragung dieser Sozialleistungen wird unter Umständen ein Nachweis zur möglichen BAföG-Förderung verlangt. Sofern Sie eine Bescheinigung benötigen, aus der hervorgeht, dass Sie keinen BAföG-Anspruch haben, müssen Sie vorab einen Antrag auf Ausbildungsförderung mit allen notwendigen Unterlagen stellen. Ein möglicher Anspruch wird dann geprüft und beschieden.

Sollten Sie aufgrund der Überschreitung der Förderungshöchstdauer oder wegen eines bzw. mehrerer Fachwechsel(s) keinen Anspruch mehr auf Ausbildungsförderung haben, müssen Sie bei der Einreichung der Unterlagen das Zusatzblatt „Überschreitung der Förderungshöchstdauer“ bzw. eine Fachwechselbegründung einreichen. In diesem Falle reicht es dann aus, daneben nur Formblatt 1, die Anlage 1 zu Formblatt 1 sowie alle erforderlichen Studienbescheinigungen vorzulegen.

In jedem Fall ist eine individuelle Prüfung erforderlich, die Zeit in Anspruch nehmen kann.

 

Was passiert, wenn ich meinen Mitteilungspflichten nicht nachkomme?

Eine Änderung zugunsten des Auszubildenden kann rückwirkend höchstens für drei Monate vor dem Monat der Mitteilung berücksichtigt werden. Zu Ungunsten des Auszubildenden wird sie von Beginn des Monats an berücksichtigt, der auf den Eintritt der Änderung erfolgt.

Werden unrichtige oder unvollständige Angaben gemacht oder Änderungen nicht rechtzeitig mitgteilt, kann dies mit einer Geldbuße bis zu 2.500 € geahndet werden.

 

Wie erfolgt die Rückzahlung des BAföG Darlehen?

Das BAföG wird zur Hälfte als Darlehen und zur anderen Hälfte als Zuschuss gewährt. Nur der Darlehensanteil ist zurückzuzahlen. Zuständig für die Rückzahlung ist das Bundesverwaltungsamt (BVA).

Nähere Informationen entnehmen Sie der Homepage des BVA.        mehr »

 

Was ist mit der GEZ?

BAföG-Empfänger, die nicht bei den Eltern leben, können sich durch Vorlage des BAföG-Bescheides von der GEZ befreien lassen.

Neuerdings wird bei der Versendung der Bewilligungsbescheide separat eine Bescheinigung für die GEZ mitgeschickt. Falls Sie eine Kopie Ihres Bewilligungsbescheides vorlegen müssen, dann wenden Sie sich auch hier bitte an das Servicecenter. Bitte beachten Sie, dass Sie immer das Original und eine Kopie Ihres Bewilligungsbescheides mitbringen.

 

Welche Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt es außer BAföG?

Als weitere Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung kommt der sog. Bildungskredit in Betracht. Einkommen und Vermögen der Studierenden oder ihrer Eltern spielen keine Rolle.

Nähere Informationen können unter www.bildungskredit.de eingesehen werden.    mehr »

Daneben gibt es die Möglichkeit der Finanzierung über Studienkredite. Eine erste Information kann unter www.studienkredit.de erfolgen.

Über die zahlreichen Stipendien informiert unsere Hochschule auf ihrer Homepage.