Informationen bzgl. Corona-Pandemie

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Aufgrund der aktuellen Lage hat die JGU Mainz ab den Notbetrieb ausgerufen. Es entfallen bei uns alle persönlichen Sprechstunden vor Ort. Die Abgabe von Antragsunterlagen ist derzeit nur postalisch oder mit Email möglich. Antragsunterlagen können Sie u.a. bequem von Zuhause ausdrucken.

 

Das Servicecenter bleibt für Sie zu den erweiterten u. a. Öffnungszeiten telefonisch erreichbar; unter folgenden Rufnummern:

06131 - 39 22420

06131 - 39 23129

 

Mo. + Mi.:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr   I   13:00 Uhr - 15:30 Uhr

Di. + Do.:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr   I   13:00 Uhr - 15:00 Uhr

 

Telefonische Sprechstunden der Sachbearbeitung:

Mo. 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Di. 12:00 Uhr - 15:00 Uhr

Mi. 13:00 Uhr - 15:00 Uhr

Do. 12:00 Uhr - 15:00 Uhr

Gerne können Sie uns weiterhin per E-Mail unter
bafoeg@uni-mainz.de kontaktieren!
Unterlagen können Sie uns postalisch oder mit E-Mail zusenden!
Ein Einwurf in den Briefkasten vor dem Bonifaziusturm A ist auch möglich!
Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

Angesichts der aktuellen Ausnahmesituation hat das Bundesministerium sichergestellt, dass Studierende, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Vorlesungen oder Unterricht an Ihrer Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend ausfallen oder der Semesterbeginn ganz verschoben wird. Diese Sicherstellung gilt auch für die Zeit nach der Pandemie, wenn sich aus diesen Gründen der Abschluss des Studiums oder das Erreichen von Leistungspunkten verzögert. Ein entsprechender Nachweis ist allerdings vorzulegen (Bestätigung des Fachbereiches oder Prüfungsamtes, ggf. schriftliche Erklärung).

Achtung: Bietet die Ausbildungsstätte Online-Lernangebote statt Präsenzunterricht/-vorlesungen an, sind die BAföG-Geförderten verpflichtet, entsprechend ihren Möglichkeiten von diesem Angebot Gebrauch zu machen!

Das Hochschulgesetz in Rheinland-Pfalz vom 23.09.2020 hat in § 27 Abs. 5 geregelt, dass die individuelle Regelstudienzeit unter den dort genannten Voraussetzungen (im Sommersemester 2020 eingeschriebene und nicht beurlaubte Studierende) um ein Semester verlängert wird. Diese Regelung gilt nur für Bachelor- und Masterstudiengänge und ist förderungsrechtlich zugrunde zu legen.

 

Studierende in akuter Notlage können seit dem 16.06.2020 eine Überbrückungshilfe in einem bundesweit zugänglichen, einheitlichen Online-Tool beantragen. Die Zuständigkeit obliegt den jeweiligen Studierendenwerken (für die JGU Mainz demnach das Studierendenwerk Mainz). Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe, entscheidend ist die nachgewiesene, akute pandemiebedingte Notlage. Die Beantragung der Überbrückungshilfe ist nur in einem bundesweit zugänglichen, einheitlichen Online-Tool möglich: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de/

BAföG-Empfänger, deren Bewilligungszeiträume im Februar bzw. März 2021 enden, sollten bitte rechtzeitig (spätestens zwei bis drei Monate vorher) einen Wiederholungsantrag einreichen. Da auch der Betrieb in der Verwaltung eingeschränkt wurde, kann es aktuell zu längeren Bearbeitungszeiten kommen!

Studienanfängerinnen und -anfänger, die zum Sommer- bzw. Wintersemester 2020/2021 ihre geplante Ausbildung nicht aufnehmen konnten, erhalten ihre Leistungen wie vorgesehen bereits ab dem Zeitpunkt, an dem die Vorlesungen regulär begonnen hätten - vorausgesetzt es wurde rechtzeitig ein Antrag eingereicht und es besteht generell einen Anspruch auf Ausbildungsförderung. Der Beginn des Wintersemesters 2020 wurde u.a. für Studienanfängerinnen und -anfänger auf November 2020 verschoben. Im Rahmen einer möglichen Ausbildungsförderung bedeutet dies aber konkret, dass eine BAföG-Förderung bereits bei rechtzeitiger Antragstellung ab dem Zeitpunkt des Semesterbeginns geleistet werden kann, zu dem die Immatrikulation erfolgt ist. Für alle anderen Hochschulen verhält es sich ähnlich.

Anträge können weiterhin postalisch zu uns gesendet werden oder direkt vor Ort in den Briefkasten eingeworfen werden. Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie bevorzugt, Ihre Unterlagen möglichst einzuscannen, als PDF-Datei zu speichern und per E-Mail an bafoeg@uni-mainz.de weiterzuleiten. Beachten Sie bitte, dass auf Formblättern und schriftlichen Erklärungen eine händige Unterschrift benötigt wird. Solche Unterlagen/Seiten bitte ausdrucken, unterschreiben und einscannen!

Wenn das Einkommen der Eltern wegen z.B. Kurzarbeit aufgrund der COVID-19-Pandemie sinkt oder gänzlich wegfällt, dann kann dies auch bei der BAföG-Berechnung berücksichtigt werden. Auszubildende müssen einen sog. Aktualisierungsantrag (Formblatt 7) stellen, auf dem die Eltern die Angaben zu ihrem Einkommen machen und auch unterschreiben müssen. Das Formblatt 7 kann innerhalb des Bewilligungszeitraumes bei uns vorgelegt werden. Also selbst wenn bereits BAföG bezogen wird, kann der Antrag auf Aktualisierung eingereicht werden. Studierende, die bisher noch kein BAföG bekommen haben, profitieren auch von dieser BAföG-Regelung. Sie müssen aber gleichzeitig den normalen Antrag stellen (Formblatt 1 und Formblatt 3).

Sollten Eltern Schwierigkeiten haben, aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen einen Einkommensnachweis vorzulegen (Risikogebiet; Verhängung von Ausgangssperren / Quarantäne; keine Möglichkeit der Übermittlung über elektronische Medien), teilen Sie uns das bitte mit.

Achtung: Die Förderung erfolgt immer vorläufig! Spätestens nach Ende des Bewilligungszeitaumes sind die erforderlichen Nachweise vorzulegen. Wenn das Einkommen beim Aktualisierungsantrag zu niedrig angegeben wurde, erfolgt eine Neuberechnung des Förderungsbetrages und kann zu einer Rückforderung führen.

Die Anrechnungsregeln für systemrelevante Berufe hat sich für BAföG-Geförderte geändert, da es aufgrund der aktuellen Situation häufig dazugekommen ist, dass zusätzliche Stunden oder eine neue Tätigkeit zur Unterstützung aufgenommen wurde.

Zusätzlich erzieltes Einkommen seit dem 01.03.2020 aus einer Tätigkeit in einem systemrelevanten Beruf von Auszubildenen ist bis zum Ende der Pandemie nicht förderschädlich. Dies gilt sowohl für eine neu übernommene Tätigkeit wie auch für eine Aufstockung der bisherigen Tätigkeit, vorausgesetzt es handelt sich auch tatsächlich um eine Tätigkeit aus einem systemrelevanten Beruf. Wer schon vorher eine solche Tätigkeit – zum Beispiel im Kranken- und Pflegedienst – wahrgenommen hat, dessen Einkommen wird weiter in der bisherigen Höhe angerechnet, das Einkommen aus zusätzlich übernommenen Stunden bleibt aber anrechnungsfrei.

Achtung: Mit dem offiziellen Ende der epidemischen Lage wird zu hohes Einkommen aus solchen Tätigkeiten wieder wie gesetzlich vorgeschrieben angerechnet!

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Nähere Informationen und Hinweise zur Regelung bzgl. den Auswirkungen der Corona-Pandemie erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesminsterium für Bildung und Forschung

 

 

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